Akzeptieren - Stillstand oder Fortschritt?

December 3, 2017

 

Happy 1st Advent :) Früher war akzeptieren für mich ein Zustand in dem ich mich wie ein Käfer auf den Rücken schmeiße und mich ergebe. Gefühlt wie ein Stillstand, die Macht aus den Händen gebe und andere über mein Leben entscheide lasse. So hat sich für mich Akzeptanz immer angefühlt. Heute weiß ich, dass es ein wichtiger Punkt ist, um im “hier und jetzt“ zu leben. Alles hat seine Richtigkeit, seine Ordnung. Du bist zum richten Zeitpunkt am richtigen Ort und wirst das Richtige tun. Ein tiefes Vertrauen, dass es eine höhere Macht gibt, die genau weiß, was für dich Richtig ist.

 

Kennt ihr das Gefühl ständig auf der Suche zu sein nach Weiterbildungen, nach Veränderungen nach einem neuen Job? Oft verlieren wir uns dann zu sehr in der Zukunft und werden ungeduldig. Es kann sogar so weit gehen, dass wir frustriert sind, weil unsere Pläne sich nicht verwirklichen, weil wir wieder abhängig sind von der Entscheidung anderer? Alles erscheint gegen uns zu spielen, wir sind frustriert, dass wir doch alles daran geben weiterzukommen.

 

Das Problem an dem Ganzen sind wir. Wir wollen zu viel, wir wollen mehr, wir wollen kontrollieren. Es ist so wichtig sich dem Leben hinzugeben, zu vertrauen, dass wir aktuell am richtigen Punkt unseres Lebens sind. Ein für mich sehr wichtiges Mantra, welches ich oft spreche, ist:

 

Ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort und werde das Richtige tun und sagen.

 

Sobald ich wieder merke, dass ich zu schnell bin, zu ungeduldig bin, spreche ich diese Affirmation. Für mich beinhaltet dieser Satz so viel. Aber vor allem Vertrauen, in meinen Weg, in mein Leben, in das Universum und in mich.

 

Wenn wir versuchen den Lebensweg zu kontrollieren, halten wir zu stark an den eigenen Plan fest. Wir lassen keine Wunder des Universums zu. Wir verpassen Wunder, wenn wir zu stark festhalten. Kontrolle ist auch mangelndes Vertrauen. Vertrauen, dass für uns gesorgt ist, dass alles zur richtigen Zeit zu einem kommt.

 

Akzeptieren heißt hier nur, dass wir den gegenwärtigen Moment so nehmen wie er ist. Akzeptanz heißt nicht, dass wir uns auf den Rücken legen und uns totstellen, nein absolut nicht. Wir akzeptieren nur den Moment. Ein Beispiel. Nun gehst du regelmäßig im Fitnessstudio trainieren und du bist einfach nicht zufrieden mit deinem Körper. Du weißt nicht wie lange es noch dauert, bis du endlich deinen Traumbody erreichst.

 

Nun kannst du zum einen diesen Zeitpunkt ersehnen, bis du ENDLICH diesen 90-60-90-Body oder Sixpack besitzt oder du akzeptierst den aktuellen Stand und Moment. Du bist gut genug, du bist vollkommen so wie du aktuell bist. Das soll nicht heißen, dass du morgen nicht wieder trainieren gehen kannst, sondern damit du aufhören kannst, in der Zukunft zu denken.

Eine weitere Möglichkeit ist, dir einfach einmal zu danken. Sage dir doch danke dafür, dass du so viel trainierst, danke deinem Körper, dass er die Kraft hat mit dir dein Ziel zu erreichen. Danke ihm schon heute dafür, dass du dein Wunschbody besitzt.

 

Akzeptanz ist der Schlüssel zur Geduld und Vertrauen.

 

Ich möchte noch schnell einen Abstecher zum Thema Kontrolle machen. In der heutigen Gesellschaft wird alles kontrolliert. Es werden Preise kontrolliert, es werden Beziehungen kontrolliert, es werden Menschen kontrolliert, Arbeiten, sogar die eigenen Gefühle werden kontrolliert.

Kontrolle macht uns hart und wir sind mehr mit unserem Kopf wie mit unserem Herz verbunden. Wir wollen alles kontrollieren. Am Besten ist es doch in unseren Gedanken bereits die Zukunft zu kontrollieren oder? Bereits schon zu wissen, wie sich jemand entscheidet, für einen oder gegen einen. Am Besten wir wissen vor einem Date schon wie dieser Mann oder diese Frau ist, also wird das Facebookprofil solange studiert bis wir einen Masterabschluss darüber schreiben können. Nun brechen wir vorher das Date schon ab, weil das Facebookprofil nicht den ERWARTUNGEN entspricht oder wir trauen uns doch und wagen den Schritt doch etwas zu fühlen 😉 Vielleicht zu vertrauen, dass wir zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sind? Vielleicht ist genau diese Person zum richtigen Zeitpunkt da?

Jetzt stell dir doch einmal vor du brichst dieses Date nach deiner ordentlichen Recherche ab? Weil dein Verstand, dein Kopf, dein Ego behauptet, dass ihr nicht zusammenpasst? Stell dir mal vor das Universum schickt dir hier vielleicht eine Gelegenheit zum wachsen? Vielleicht sogar deinen Partner? Who knows? Nein, aber dein Kopf weiß es besser, weil er schon viele Erfahrungen gemacht hat. Nicht falsch verstehen, unser Verstand ist nicht schlecht. Er gibt uns diverse Signale, um uns vor Gefahren zu schützen, jedoch will er uns auch vor Situationen bewahren, die gefährlich werden KÖNNTEN….es sind alte Muster, welche wir im Unterbewusstsein abgespeichert haben, die uns an diese Situationen erinnern und vor Verletzungen warnen will.

 

Nun nochmal zurück zu diesem Date. Jetzt gibt es doch einige Situationen sei es aus diesem Leben oder von früheren. Wir wollen nicht abgelehnt werden. Was ist, wenn ich etwas Falsches sage, wenn ich versage, oder nicht gut genug bin? Nicht schön genug bin? Nicht seinen/ihren Vorstellungen entspreche? Das sind alte abgespeicherte Muster. Um dich vor Schmerz zu bewahren, sagt dir dein Kopf: “geh nicht hin, wir haben keine Gemeinsamkeiten“.

 

  

 

Echt jetzt???? Also du siehst schon nur an diesem Beispiel, dein Kopf will die Situation kontrollieren. Alles aufgrund alter Verletzungen, aufgrund von Glaubensmustern nicht gut genug zu sein oder abgelehnt zu werden.

 

Auch Ängste sind oft unbegründet. Angst vor der Zukunft zu haben, warum? Warum haben wir Angst vor der Zukunft? Angst vielleicht nicht mehr die Miete bezahlen zu können? Angst einen Job zu verlieren? All das sind Zukunftsängste, welche dich gefühlt versteifen, erstarren und hart werden lassen. Eine mögliche Lösung, eine Inspiration oder eine spontane Idee kann dann gar nicht kommen, denn man ist zu sehr in diesen Ängsten gefangen.

 

Wir können doch nur im heute leben. Wir können nur den heutigen Tag gestalten. Wir dürfen nicht vergessen, dass es auch andere Menschen in unserem Leben eine Rolle spielen und wir uns auch für die Wunder des Lebens öffnen dürfen. Ein zu voll geplanter Terminkalender nimmt die Flexibilität, lässt uns stetig im Kopf sein, am Besten schon beim nächsten Termin und der Tag rast an uns vorbei. Da ist Achtsamkeit gefragt. Das Universum beschenkt uns tagtäglich mit so wundervollen Situationen. Ist man jedoch zu sehr damit beschäftigt den Ängsten und Sorgen Raum zu geben, so verpasst man die Geschenke.

 

Beginnen wir unseren Kopf mit unserem Herzen zu verbinden und auszugleichen. Und vor allem zu akzeptieren. Lernen wir zu akzeptieren und nicht zu rennen. Dann verwandelt sich unsere Lebenszeit in qualitiy time.

 

Akzeptiere, denn it´s YourLife.

 

In love Sabrina

 

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